Selbsthilfegruppe Hoffnungssch(w)immer für Menschen mit Depressionen in Malsch
Wenn sich die kräftezehrende Suche nach einem geeigneten Therapieplatz in die Länge zieht, oder sich der Wunsch nach Austausch unter Gleichgesinnten einstellt, kann eine Selbsthilfegruppe ein hilfreiches Mittel zur Stabilisierung der Situation von an Depression Erkrankten sein. Offensichtlich war und ist der Bedarf an Angeboten hoch, Menschen, die an einer Depression leiden, zu versorgen.
Die im Juli 2024 von Björn Baganz aus Malsch gegründete Selbsthilfegruppe „Hoffnungssch(w)immer“ traf sich zunächst alle zwei Wochen und war von Beginn an ein Selbstläufer. Bereits kurze Zeit nach der Gründung waren alle verfügbaren Plätze besetzt – eine Warteliste wurde geführt. Schon vor Monaten konnte man wahrnehmen, dass der Bedarf so groß ist, dass eine zweite Gruppe gegründet werden soll.
Seit Anfang März bieten nun Torsten Kluge aus Karlsruhe und Björn Baganz im Tagungsraum der Kirchlichen Sozialstation Malsch e.V. wöchentlich ein Treffen an. Dabei nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Teil weite Anfahrtswege in Kauf. Bei der mühsamen Suche nach einem geeigneten Raum führte eine glückliche Fügung dazu, dass sich Björn Baganz, der Initiator der Gruppe, und die Geschäftsführerin der Kirchlichen Sozialstation Malsch e.V., Eveline Rothas-Muck getroffen haben. „Es ist selbstverständlich, dass unser gemeinnütziger Verein hier in Malsch da hilft, wo es notwendig und möglich ist“, so Rothas-Muck. Gemeinsam zogen Sie bei ihrem letzten Treffen Resümee. Das nächste Ziel ist, dass sich innerhalb der zweiten Gruppe bald eine geeignete Person findet, die als Ansprechperson fungiert.
Kontakt unter: info@hoffnungsschwimmer.de, oder über die Kirchliche Sozialstation Malsch e.V., 07246 92240
Eveline Rothas-Muck